Semester an der Fudan University / Shanghai, China (2)

Zu sehen wie die Chinesen hier leben, das Gewimmel auf der Straße und vor allem auch das Nachtleben ist wirklich beeindruckend.

Ich selbst war relativ oft abends aus und es gibt unzählige Bars, Clubs und Restaurants die einen Besuch wert sind. Das Gute ist, dass es auch an jedem Wochentag möglich ist etwas zu unternehmen und die Stadt nie schläft.

Information über die Universität

Fudan Universität, Shanghai:

Gegründet 1905, 26.700 Studenten, Studium an der School of Economics

International Student Office:

Fudan University, 220 Handan Road, Shanghai, 200433, P.R.C.

Kontaktperson:

Rebecca Wong

econiso@fudan.edu.cn

International Programs Office

School of Economics, Fudan University

600 Guoquan Rd, Shanghai 200433

Bewerbung:

Die Bewerbung an der Universität erfolgt online.

Kursinformationen

Kurse (Beschreibung):

  • u. Liste der Kurse

Da man an der School of Economics studiert handelt es sich bei den belegbaren Kursen um VWL- oder Finance-Kurse, außerdem gibt es auf die chinesische Wirtschaft bezogene Kurse. Man kann als Bachelor-Student sowohl Undergraduate- Kurse, als auch Kurse aus dem Master-Programm belegen.

Credits:

Die Credits variiert zwischen 1-3. 6 benötigt man für einen Abschluss an der Fudan.

kursliste

Stadt

Sehenswürdigkeiten:

World Financial Centre, Bund, Jing’An Temple, Pearl Tower

Highlights:

Der Blick von der Char Bar auf den Bund/Financial District, French Concession

Anreise:

Per Flugzeug, Ankunft an Shanghai (PVG) in Pudong

Unterkunft

Organisation:

Unterkünfte lassen sich relativ leicht finden mit Hilfe von: smartshanghai.com

Meist handelt es sich um Zimmer in WGs. Alternativ bietet die Universität ein Wohnheim an.

Lage/Kosten/Qualität:

Ich kann jedem empfehlen in Puxi und nicht Pudong zu wohnen, da sich dort die Uni befindet und auch das Leben abspielt. Kostentechnisch sind die Mietpreise mit Deutschland zu vergleichen und die Qualität der Wohnungen variiert, ist jedoch meist gut.

Lebenshaltungskosten:

Die Nebenkosten der Wohnungen sind gering, doch kann Essen teuer sein. Westliche Produkte sind meist teurer in China als bei uns, im Gegensatz zu den chinesischen, welche sehr günstig sind.

Reisen

Kosten:

Es ist sehr günstig innerhalb Chinas die Hochgeschwindigkeitszüge zu nutzen um beispielsweise nach Peking, Nanjing oder Hangzhou zu reisen.

Empfehlungen:

Auch ein Flug nach Hong Kong  ist  günstig, allerdings benötigt man hier für eine zusätzliche Einreise. Außerdem bietet es sich auch an nach Japan, Vietnam, Korea oder auch Thailand zu reisen.

Krankenversicherung

Man ist dazu verpflichtet eine Versicherung bei der Einschreibung an der Uni abzuschließen, doch es ist ratsam vorher eine internationale Zusatzversicherung in Deutschland abzuschließen.

Freizeitaktivitäten

Field Trip zu GM und in das Shanghai Museum, Chinesisch kochen

Nein es wurden keine Partys von der Uni organisiert, doch schläft Shanghai nie und es ist möglich jede Nacht feiern zu gehen.

 

Bericht

Bevor ihr die Reise nach Shanghai antreten könnt müsst ihr euch zuerst beim ISMA bewerben, später erfolgt dann eine Online Registrierung über ein Portal der Fudan Universität. Daraufhin erhaltet ihr Informationsmaterialien bezüglich Visa, Krankenversicherungen, Kursen und Ähnlichem.

Das Visum habe ich über www.visumcentrale.de beantragt, es gibt jedoch auch verschiedene weitere Agenturen ein Visum zu beantragen. Außerdem ist es möglich das Visum direkt bei der zuständigen Botschaft zu beantragen. Um zusätzliche Einreisen zu erhalten habe ich in Shanghai mein Visum umwandeln lassen, somit hatte ich die Möglichkeit das Land zu verlassen und zwei weitere Male in China einzureisen.

Ich würde jedem empfehlen ein Zimmer in einer WG zu mieten, dies ist zwar teurer als das Wohnheim, allerdings liegen diese meist zentraler und bieten auch mehr Komfort. Um ein freies Zimmer zu finden nutzt am besten: www.smartshanghai.com

 

shanghai-skylineshanghai-skyline-vom-huang-pu

Angekommen in Shanghai fand für mich die Einschreibung im International Students Dorm statt, daraufhin konnte man sich weitere Informationen an der zuständigen Fakultät (School of Economics) abholen. Bei der Einschreibung kann man auch einen Antrag auf weitere Einreise ausfüllen. Weiterhin müsst ihr euch bei der örtlichen Polizei registrieren, was ihr hierfür benötigt steht aber auch im vorher erhaltenen Informationsmaterial, welches ihr euch sehr gut ansehen solltet.

Innerhalb der ersten 2 Wochen habt ihr nun die Möglichkeit alle Kurse zu besuchen die euch interessieren und nach Ablauf legt euch auf ein paar fest.

Ich selbst habe nur China bezogene Kurse belegt wie Chinese Economy, Doing Business in China und Basic Chinese, die ich euch auch empfehlen kann, vor allem Doing Business hat mir und meinen Kommilitonen sehr gut gefallen. Pro Kurs erhaltet ihr 1-3 Creditpoints und 6 benötigt ihr für ein Abschlusszertifikat von der Fudan.

Jedoch finden diese Kurse (leider) lediglich mit anderen Austauschstudenten statt.

 

Das Leben in Shanghai ist wie viele von euch vielleicht erwarten werden nicht unbedingt günstiger als in Deutschland. Die Zimmerpreise sind mit deutschen Mieten vergleichbar und Lebensmittelpreise variieren. Wenn ihr euch damit anfreunden könnt am Stand auf der Straße, was ihr auf jeden Fall ab und an machen/probieren solltet, zu essen ist es sehr günstig, westliche Produkte hingegen sind teurer als in Deutschland. Insgesamt kann man sagen, dass China kulinarisch viele Abenteuer bereithält, denen man aber auch aus dem Weg gehen kann, wenn man möchte. Außerdem müsst ihr euch darauf einstellen dass es keine Heizungen in den Wohnungen gibt, lediglich Klimaanlagen. Das bedeutet, dass ihr im Winter möglicherweise eine Zusatzheizung benötgt.

 

yuyuan-gardenMeiner Meinung nach ist Shanghai keine Stadt in der man viel Zeit mit Sightseeing verbringt, natürlich gibt es den Bund, Financial District und auch die French Concession, ich denke jedoch dass es mehr darum geht in einer solchen Metropolen zu Leben und den Alltag zu erleben. Zu sehen wie die Chinesen hier leben, das Gewimmel auf der Straße und vor allem auch das Nachtleben ist wirklich beeindruckend.

Ich selbst war relativ oft abends aus und es gibt unzählige Bars, Clubs und Restaurants die einen Besuch wert sind. Das Gute ist, dass es auch an jedem Wochentag möglich ist etwas zu unternehmen und die Stadt nie schläft.

Außerdem ist es wirklich interessant die chinesische Kultur und Mentalität zu erleben, da diese schon sehr von der unseren abweicht und man sich mit ihr arrangieren muss. Dies ist jedoch kein Grund dieses Abenteuer nicht einzugehen, sondern ein weiterer Grund hierher zukommen.

Weiter kann ich euch auch nur empfehlen innerhalb Chinas ein wenig zu reisen, denn die Städte und Regionen sind doch sehr verschieden und Shanghai ist mit Abstand am westlichsten geprägt. Mögliche Ziele, die mit dem Vergleich zu Deutschland günstig und komfortablen Hochgeschwindigkeitszügen zu erreichen sind, sind Hangzhou, Nanjing oder auch Peking.

Solltet ihr wie ich mehrere Einreisen haben, bietet es sich auch an nach Hong Kong, Japan oder auch Thailand, Vietnam zu fliegen.

pekinghongkong

Zusammenfassend kann ich wirklich jeden nur empfehlen nach Shanghai zu gehen. Credits habe ich nicht ohne Ende gesammelt, allerdings wird das durch die Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke mehr als nur wettgemacht.

Auch solltet ihr euch falls ihr Facebook, YouTube, etc. nutzen wollt um einen VPN kümmern, denn diese Seiten sind in China nach wie vor gesperrt. Als Fortbewegungsmittel in der Stadt ist die Metro zu empfehlen, doch auch die unzähligen Taxis sind sehr günstig, allerdings braucht ihr dann die Adresse auf Chinesisch.

Und eins noch man muss sich darauf einstellen, dass nahezu niemand Englisch spricht, auch vielerorts an der Uni nicht,  allerdings ist es eigentlich immer so gewesen, dass letztendlich doch immer alles irgendwie geklappt hat.

Ich freu mich wenn Ihr Fragen habt und kann euch diesen Austausch nur ans Herz legen: simon.scherzer[at]stud.uni-due.de

Und eine sehr wichtige Seite für Clubs, Wohnungen, Restaurants und vieles mehr ist:

www.smartshanghai.comgrosemauerverbotene-stadt-peking

Ein Bericht von Simon Scherzer.

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