Semester an der Western Washington University (WWU) / USA

Ich würde mich immer wieder für ein Auslandssemester entscheiden. Die Gegend, in der die WWU liegt ist sehr schön und der Campus ist auch nett.

Die Universität

Ich habe ein Auslandssemester an der Western Washington University in Bellingham, USA gemacht. Bellingham liegt zwischen Seattle und Vancouver und direkt an der Pazifikküste. Vor dem Aufenthalt wurde ich durch das ISMA unterstützt. In den USA wird man sehr gut von den Mitarbeitern der WWU (abigail.borchert@wwu.edu oder richard.bruce@wwu.edu) unterstützt. An der WWU ist das akademische Jahr in Quarter aufgeteilt. Ich befand mich dort im Fall Quarter.

Kursinformationen

ACCT 245 „Managerial Accounting“
• Anrechnung für „E2 Wirtschaftsenglisch“
• Recht einfacher Stoff mit vielen leichten Rechnungen
• 4 CP’s
• Der Professor ist nett und sehr hilfsbereit, hat allerdings auch hohe Erwartungen

IBUS 370 „Introduction to International Business“
• Anrechnung „Firmen im globalen Wettbewerb“
• 4 CP’s
• Interessante Vorlesung, die von einem ganz tollen Professor gehalten wurde. Er war sehr bemüht aus der Vorlesung ein Erlebnis zu machen und es den Studierenden so einfach und interessant wie möglich zu machen.
• Sehr einfach, da die Klausuren online geschrieben wurden

ECON 101 „Markets & Society“
• Anrechnung „E2 Wirtschaftsenglisch“
• 4 CP’s
• Relativ trockene VWL-lastige Vorlesung, die sich mit den Grundprinzipien der VWL beschäftigt
• Die Klausuren waren etwas schwerer als die anderen, aber trotzdem relativ leicht, da es für jedes Kapitel eine Fragensammlung gibt, die genau so auch in der Klausur gestellt wurden

Stadt

Bellingham selber hat ca. 80.000 Einwohner und bietet
kaum Sehenswürdigkeiten. Downtown ist ganz nett.
Dort gibt es auch einige Bars, Cafés und Restaurants.
Außerdem gibt es auch eine große Mall.
Allerdings befinden sich jeweils ca. 2 Stunden entfernt
Vancouver und Seattle. Diese beiden Städte sind sich
zwar sehr ähnlich. Trotzdem sind sie sehr schön und
man sollte sie gesehen haben, wenn man dort studiert.
Ich bin mit Lufthansa bis zum Seattle-Tacoma Airport
gereist und von dort aus mit dem Transferzug bis zur
Haltestelle „Stadium“, wo sich die Haltestelle des
Greyhound Bus befand. Von dort aus waren es etwa 2
Stunden bis Bellingham, wo ich von Abigail Borchert
abgeholt wurde. Bellingham hat auch einen kleinen
Flughafen.

Unterkunft

Ich habe auf dem Campus im Komplex „Birnam Wood“
gewohnt. Dies ist mit Abstand die günstigste Methode.
Zudem sind es die einzigen On-Campus-Apartments
mit einer Küche. Die Unterkunft hat ca. 1.000 $ für ein
Quarter gekostet. Man wohnt zwar ca. 10-15 Min. vom
eigentlichen Campus entfernt, aber die meisten
internationelen Studenten wohnen in Birnam Wood.
Zudem ist der Meal-Plan dort nicht verpflichtend, was
er sonst überall ist. Etwa 10 Minuten entfernt ist ein
sehr teurer, aber guter Supermarkt. Die
Lebensmittelpreise sind im Allgemeinen deutlich höher
als in Deutschland.
Die Qualität der Unterkunft war in Ordnung. Die
Apartments sind sehr schlicht gehalten. Wenn man es
nicht selber etwas einrichtet ist es relativ trist.

Reisen

Vancouver und Seattle sind ca. 2 Stunden mit dem Bus
entfernt. Beide Städte sind relativ teuer. Die Busfahrt
dahin ist aber günstig mit dem Boltbus.
Trotzdem sind es sehr schöne Städte, bei denen sich
die Fahrt definitiv lohnt. Ich war außerdem in Olympia,
der Hauptstadt von Washington. Dies ist eine eher
kleine und recht langweilige Stadt.

Krankenversicherung

Ich hatte die Krankenversicherung der WWU, die mit
250$ zwar teuer, aber unkompliziert war. Ich musste
sie nie nutzen. Für kleinere Fälle gibt es auf dem
Campus ein Student Health Center, wo jeder Student
umsonst hingehen und mit einem Arzt sprechen kann.
Weitere Untersuchungen kosten dann jedoch etwas.

Freizeitaktivitäten

Gerade am Anfang wurden sehr viele Veranstaltungen
organisiert, bei denen man neben den internationen
Studenten sehr schnell Kontakt zu amerikanischen
Studenten aufnehmen kann. In den ersten Tagen nach
der Ankunft gibt es eigentlich fast jeden Tag eine
Veranstaltung. Außerdem gibt es die ersten drei
Abende auch Veranstaltungen der Birnam Wood
Verwaltung. Ich empfehle jedem an den
Veranstaltungen teilzunehmen, um viele Leute
kennenzulernen. Weitere Veranstaltungen wurden
vom Buddy-Programm organisiert.

Ich hatte eine tolle Zeit in den USA. Wir waren auf vielen Partys und haben eine Menge
miteinandern unternommen. Zudem habe ich viele nette Leute kennengelernt und konnte
mein Englisch sehr gut verbessern. Ich würde mich immer wieder für ein Auslandssemester
entscheiden. Die Gegend, in der die WWU liegt ist sehr schön und der Campus ist auch nett.

Ein Bericht von Benjamin Weil

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