Semester an der Arnhem Business School / Niederlande

Zurückblickend war das Auslandssemester in Arnheim eine Bereicherung für mich und meinen beruflichen Werdegang, zumal dies beim Überbrücken der Sprachbarriere half und mich in dem Umgang der englischen Sprache sicherer werden ließ.

Die Universität

Die Universität wurde zu meiner Zeit modernisiert und bietet viele kleine Räume, um sich für Gruppenarbeiten zu treffen. Sie besteht aus verschiedenen Teilen, wobei unsere Kurse hauptsächlich in dem großen Gebäudekomplex stattgefunden haben. Die Räume sind generell offen und teilweise mit Scheiben versehen, sodass es sehr transparent und freundlich wirkt. Das Essen in der Uni empfand ich als relativ teuer. Es war keine Kantine vorhanden, vielmehr wurde das Essen auf Papptellern zum Mitnehmen serviert. Hier würde im empfehlen auswärts essen zu gehen, zB. im nahegelegenen Subway. Im Erdgeschoss der Universität befindet sich ein Café, wo ein Kaffee, Kakao oder Bier getrunken werden kann.

Die Betreuung

Zu Beginn der Einführungswoche hat ein Tag zur Anmeldung und zum Kennenlernen stattgefunden. Die Studenten wurden zum Snack eingeladen und durften sich anschließend in Gruppen zusammenfinden, um die restliche Woche miteinander zu verbringen. Ebenfalls hat eine große Veranstaltung stattgefunden, in welcher Organisatorisches besprochen wurde und andere Studenten diverse Tipps für den Alltag in den Niederlanden gegeben haben. Für die Studierenden des Auslandssemesters waren Jolande van Schadewijk und Ingrid Le Coultre-den Ouden zuständig, die stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Ich habe mich jederzeit, auch nach dem Auslandssemester, gut beraten und gut betreut gefühlt.

Die Kurse

Ich habe insgesamt vier Kurse belegt. Die Kurse wurden je nach Teilnehmerzahl in zwei verschiedene Gruppen mit ungefähr 20 Studenten eingeteilt und einem Professor zugeordnet.

Organisational Behaviour

Sehr kreativ gestalteter und vielseitiger Unterricht, der zunächst
etwas gewöhnungsbedürftig erscheint, aber letztendlich eine tolle Abwechslung zum
üblichen Unterricht ist. Hier wurden anstelle von schriftlichen Prüfungen Erfahrungsberichte sowie Präsentationen benotet.

International Lawarnhem2

Dieser Unterricht entsprach eher dem, was man von deutschen Universitäten gewohnt ist. Die behandelten Themen waren sehr interessant und praxisbezogen. Neben zwei Klausuren war hier auch eine Hausarbeit mit einem anderen Studenten zum Bestehen erforderlich.

Business Ethics

Dieser Kurs wurde von zwei Professoren unterrichtet, die sich zeitweise
abgewechselt haben und den Studenten den Ethical Cycle anhand verschiedener Fälle näher gebracht haben. Mir persönlich hat diese Art des Unterrichts missfallen, da es sehr
verwirrend war, welche Leistungen für eine gute Note verlangt wurden, zumal jeder
Professor unterschiedliche Anforderungen an die Studenten stellte. Neben einer schriftlichen Prüfung wurde eine 20-Seitige Hausarbeit benotet, die innerhalb einer Gruppe geschrieben wurde.

Dutch Economy In a Global Context

Dieser Unterricht ähnelt dem deutschen Unterricht. Der Professor bringt den Studenten interessante Inhalte über die niederländische Kultur und Geografie näher. Hier lohnt es sich aufmerksam zuzuhören. Neben einer Klausur muss eine Hausarbeit (alleine oder zu zweit) über ein ausgewähltes Thema geschrieben werden.

Vorteilhaft war die Bearbeitungszeit der Klausuren, die teilweise bis zu drei Stunden betrug. Es sollten jedoch keinesfalls die Hausarbeiten, Präsentationen und Erfahrungsberichte vernachlässigt werden. Jede Woche haben ein bis zwei Fristen zur Abgabe geendet. Vor allem die Hausarbeiten in den Gruppen waren sehr aufwändig. Bei einer 5-köpfigen Gruppe gestaltete es sich sehr schwierig gemeinsame Termine zum Treffen und Bearbeiten der Hausarbeit zu finden. Ebenfalls war der Einsatz der Gruppenmitglieder unterschiedlich hoch, da die Studenten unterschiedliche Anforderungen an sich selbst gestellt haben. Dies bedeutete erhöhten Aufwand für diejenigen, die eine gute Note erhalten wollten.

Berufliche Perspektive und Fazit

Zurückblickend war das Auslandssemester in Arnheim eine Bereicherung für mich und meinen beruflichen Werdegang, zumal dies beim Überbrücken der Sprachbarriere half und mich in dem Umgang der englischen Sprache sicherer werden ließ. Es war sehr interessant einen Einblick zu erhalten, wie Kurse in anderen Universitäten gehalten werden. Ohne die Unterstützung des Erasmus-Programms wäre mir diese tolle Erfahrung wahrscheinlich vorenthalten geblieben, da ein Auslandssemester mit hohen Kosten verbunden ist. Sowohl die finanzielle Unterstützung, als auch die fortwährende Unterstützung der Mitarbeiter an der Uni Duisburg-Essen war jederzeit vorbildlich.
Vielen Dank dafür!

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s