5 Monate in Boras (Schweden)

“Anfangs nehmen erstmal alle internationalen Studenten an einer Einführungswoche teil, mit Poolparty, International Dinners und vielem mehr. Jeden Tag ist etwas geplant, was super ist, da man sehr schnell erste Kontakte schließt.”

Die Universität

Högskolan i Borås: http://www.hb.se
Gustav Kibe: internationalstudent@hb.se
Tel.: +46 33 435 44 88 International Coordinator
Grace Zhe Gu: grace_zhe.gu@hb.se
Tel.: +46 33 435 4370 International Coordinator Business Administration

Die Bewerbung erfolgt über die Universität Duisburg, bzw. über das Büro des ISMA (Internationaler Studenten- und Mitarbeiteraustausch). Anschließend wird die Bewerbung an die Universitäten weitergeben, an denen man sich beworben hat. Soweit ich es mitbekommen habe, sind alle Studenten an einer Universität angenommen worden, ob es immer die Wunschuniversität war, kann ich nicht sagen. Da die Universität Duisburg-Essen aber ein breites Spektrum an Partneruniversitäten bietet, sollte es kein Problem sein, dort zwei oder drei gute herauszusuchen. Wird man schließlich angenommen, wird man von der Partneruniversität kontaktiert, die erste Kontaktaufnahme enthält meist alle wichtigen Erstinformationen, bspw. über die Universität selbst, die Kurs-/Fächerwahl, die Einführungswoche und mögliche Unterkünfte.

Kursinformationen

Allgemein gilt; für alle Kurse an der Högskolan i Borås wird man mit 7,5 Credits entlohnt. Das Semester besteht aus 4 Fächern, wobei jeweils zwei pro Block unterrichtet werden. Ob man die vier Fächer belegt oder nicht, muss man sich selber überlegen, ich habe es gemacht und muss sagen es war definitiv machbar und Zeit für die Freuden des Lebens blieben auch noch. Das Blocksystem ist identisch mit dem der MSM.

Swedish as a Foreign Language
Beginner Course

Der Kurs befasst sich mit den Grundlagen der schwedischen Sprache, so dass man am Ende des Kurses das Alphabet, die Zahlen, die Grundlagen der Grammatik und erste kleinere Konversationen beherrscht. Zu der Grammatik lässt sich sagen, dass diese der deutschen schon sehr ähnelt. Zudem lassen sich die Vokabeln gut über das Deutsche oder das Englische herleiten. Dies entspricht dann am Ende dem Level A1. Das Kursbuch „Rivstart“ ist ein gutes Lehrbuch und die Internetseite des Verlags bietet noch weitere Lernmöglichkeiten, zudem sind Lern-Apps am Anfang sehr hilfreich.
Die Klausur wird zweiteilig durchgeführt. Zunächst gibt es eine mündliche Prüfung, welche meist in 4er Gruppen abgehalten wird. Die schriftliche Prüfung lässt sich dann in drei Teile aufspalten. Es wird ein Text über die schwedische Kultur verlangt, dieser ist entweder auf Englisch oder Schwedisch zu verfassen, was die Wahl einfach macht. Zudem gibt es eine Reading and Understanding Aufgabe. Der letzte Teil stellt einen selbstformulierten schwedischen Text über eine gewisse Wortanzahl dar.
Der Kurs ist im E3-Bereich anrechenbar.

Corporate Finance

Der Kurs und die Klausur bestehen größtenteils aus Rechenaufgaben, lediglich eine oder zwei kurze Multiple-Choice Aufgaben werden in der Klausur abgefragt. Die meisten Aufgabentypen sind einem bereits schon aus dem Studium bekannt, es kommen aber noch ein paar nicht bekannte hinzu. Das Lehrbuch habe ich nicht verwendet. Zum einen war dieses sehr
teuer, zum anderen fand der Dozent das Buch selber nicht mehr gut und deswegen wird ab dem kommenden Semester ein neues Buch in dem Kurs eingeführt. Somit ist es schwierig zu sagen, ob sich der Kursinhalt und die Klausur verändern werden. Zur Klausurvorbereitung habe ich ausschließlich die Altklausuren verwendet, welche auch im Kurs teilweise besprochen wurden. In der Klausur wurden schließlich auch viele Fragestellungen aus den Altklausuren benutzt.
Das Fach kann man sich in unserer Universität für das Vertiefungsfach Investitions- und Finanzierungstheorie anrechnen lassen.

Swedish as a Foreign Language
Continuation Course

Der Kurs baut auf dem Beginner Kurs auf und soll einen am Ende auf das Level A2 bringen. Der Unterricht bleibt größtenteils gleich, wobei in diesem sich die Sprachaufgaben häufen, diese sollte man auch versuchen zu nutzen, denn der schwierigste Teil der Klausur ist eigentlich der mündliche Teil.

uni-textile-building
Die Universität

Das Kursbuch bleibt das selbe wie im Aufbaukurs.
Die Klausur ist wieder in einen mündlichen und einen schriftlichen Teil aufgeteilt. Die mündliche Prüfung findet wieder in einer Gruppe statt, jedoch wird dieses Mal der Part über die schwedische Kultur in die Prüfung mit eingebaut. Die schriftliche Prüfung ist also nur noch zweigeteilt. Wieder gibt es eine Reading and Understanding Aufgabe und man muss wieder einen schwedischen Text über eine gewisse Wortanzahl verfassen.
Als Tipp kann ich nur mitgeben, dass man sich für beide Klausuren mit der Zeitenbildung der Verben beschäftigen sollte und wie für jede Sprache Vokabeln und Grammatik lernt. Wenn man das macht, hat man eigentlich keine Probleme den Kurs zu bestehen.
Natürlich ist auch dieser Kurs anrechenbar im E3-Bereich.

Scandinavian Management

Die Vorlesungen behandeln hauptsächlich die Geschichte der skandinavisches Managements, dessen Merkmale und die Verhaltensweisen der Skandinavier, wobei hier natürlich verstärkt der Fokus auf Schweden liegt.
Der Kurs wird in Form einer Gruppenarbeit und eines Online Multiple-Choice-Testes (40 Fragen) geprüft.
Die Gruppenarbeit besteht darin, aus einem eigens ausgesuchten Film oder Serie Merkmale des skandinavischen Managements herauszuarbeiten und zu analysieren. Der Online Test erfordert das Lesen einer Menge an Literatur, wobei Notizen zu diesem oder eine Zusammenfassung hilfreich sind. Die Literatur zu lesen ist von großer Wichtigkeit, da der Online Test letzten Endes die Note ausmacht. Zudem ist diese hilfreich für die Gruppenarbeit.
Die Vorlesungen hatten leider wenig mit den eigentlichen Prüfungen zu tun, waren teilweise jedoch recht interessant.

Die Stadt

Borås liegt ca. 60 km östlich von Göteborg und hat um die 66.000 Einwohner, womit es schon die zwölft größte Stadt Schwedens ist. Die Stadt ist für ihre vielen Statuen bekannt, die überall in der Stadt verteilt sind, des Weiteren findet dort alle zwei Jahre ein Street Art Festival statt, weshalb überall in der Stadt Graffitis von Künstlern zu finden sind. Durch Borås fließt ein kleiner Fluss, der Viskan. Die Stadt besitzt viele schöne Cafés und alle anderen Läden, die man so braucht. Ist etwas nicht im Stadtzentrum zu bekommen, kann man noch ins Knalleland fahren, ein typisches Einkaufsgebiet ein wenig außerhalb der Stadt, dort gibt es Supermärkte, Bekleidungsgeschäfte und Bau-/Drogeriemärkt.
Die Stadt ist bekannt für ihren Zoo, den Fußballverein IF Elfsborg, welcher in der ersten schwedischen Liga spielt, und seine Geschichte in der Textilindustrie, weshalb die Universität auch einen Schwerpunkt in diesem Bereich hat. Die Universität ist stylisch gestaltet und technisch auf absolutem Topniveau. In Stadtnähe sind zudem mehrere wunderschöne Seen, an welchen gerne gegrillt werden darf. Angenehme Nebenerscheinung: die Stadt ist sehr sauber und immer schon zurechtgemacht, während der Winterzeit auch sehr schön geschmückt. Wenn man sich nicht zu sehr an der geringen Größe der Stadt stört, eine wirklich tolle und lebenswerte Stadt.

marstrand-nahe-goteborg
Marstrand

Göteborg, Schwedens zweitgrößte Stadt, ist super mit einem Express-bus zu erreichen, das Ticket kostet um die 10€ und die Fahrt dauert ca. 50 min. Ein Besuch ist sehr zu empfehlen, denn die Stadt ist wirklich sehr schön und lebhaft.
Stockholm ist mit dem Auto in ca. 4 Std. erreichen. Die meisten haben jedoch den Fernbus genommen, da das Netz dort sehr gut ausgebaut ist. Die Fahrt dauert um die 5. Std. Ich bin mit dem Zug hingefahren, dauert ungefähr auch 4. Std. jedoch ist einen Umsteigen von Nöten. Stockholm sollte man sich aber auf keinen Fall entgehen lassen. Es ist wirklich einer der schönsten Städte, die ich kennengelernt habe.

Meine An- und Abreise habe ich per Flugzeug gemacht. Es ist recht simpel, man fliegt nach Göteborg Landvetter und von dort aus nimmt man am besten den Flughafenbus von Swebus zum Hauptbahnhof in Borås, Kostenpunkt um die 10€. Mit dem Taxi zu fahren ist auch möglich, kostet dann jedoch um die 55€, wobei man bei den Taxifahrern aufpassen muss. Da ich sehr viele Sachen dabei hatte, empfiehlt es sich vor der Abreise einen großes Paket oder einen Koffer nach Hause zu schicken. Bei mir hat dies sehr gut mit sendmybag.com funktioniert.

Das Busnetz in Borås ist sehr gut ausgebaut. Man kann im 5-8 Minutentakt einen Bus vom Studentenwohnheim außerhalb der Stadt ins Stadtzentrum nehmen und umgekehrt. Abends und nachts wird natürlich seltener gefahren, wobei am Wochenende die Busse länger fahren als unter der Woche. Man kann sich ein Monatsticket für ca. 38€ im Monat holen, was wirklich Sinn macht wenn man tagtäglich Bus fährt. Tut man dies nicht, wie es bei mir der Fall war, lohnt es sich eher eine normale Buskarte zu holen und diese bei Bedarf aufzuladen.

Unterkunft

Die Vermietung sämtlicher Wohnmöglichkeiten erfolgt über die Immobilienfirma AB Bostäder. Man bekommt alle wichtigen Daten zu diesem Thema von der Universität zugeschickt. Ein Großteil der Materialien sind zwar auf Schwedisch, jedoch gibt es meist noch englische Erklärungen, so dass man eigentlich zurechtkommen sollte. Zunächst muss man sich auf der Internetseite von AB Bostäder registrieren. An einem vorher bestimmten Tag, über welchen man selbstverständlich informiert wird, muss man sich dann anmelden und kann sich eine Wohnung reservieren. Man sollte an diesem Tag wirklich pünktlich gegen 8 Uhr online sein, da es meistens keine halbe Stunde dauert bis die ersten Wohnungen vergriffen sind. Ich habe dies leider nicht gemacht und habe dann erst zum Ende der Woche noch eine Wohnung bekommen. Das heißt nicht, dass man seine Wunschwohnung nicht mehr bekommen kann, aber es dauert dann häufig
noch ein paar Tage auf Grund der Massen die AB Bostäder zu bearbeiten hat. Leider gab es häufig auch Doppelbuchungen. Man muss sagen, dass System funktioniert nur unzureichend, aber letzten Endes bekommt man immer eine Wohnung. Zusätzlich gibt es von der Universität noch eine Liste von Privatpersonen, deren Wohnungen zur Untermiete zur Verfügung stehen. Sollte etwas nicht direkt klappen, sollte man AB Bostäder am besten direkt kontaktieren, diese sind sehr engagiert und verhelfen einem meist dann noch zu einer Wohnung.

Ich habe im Simonsland gewohnt, was ca. 5 min und in Sichtweite von der Universität

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Fluss Viskan im Stadtzentrum

entfernt liegt. Ich habe ohne Strom knapp 480€ gezahlt. Zu beachten ist, dass die Wohnung komplett unmöbliert ist, jedoch kann man sich von der Universität kostenfrei Bett, Schreibtisch, Schreibstischstuhl und –lampe zur Verfügung stellen lassen. Alles andere was man nicht schon vorher mitgebracht hat, lässt sich gut in einem der paar Second Hand Shops besorgen. Die Kosten der Wohnung mögen zwar recht hoch klingen, ich für meinen Teil muss sagen, es hat sich definitiv gelohnt. Man wohnt nahe zur Universität, das Gebäude ist top ausgestattet, die Wohnungen sehr modern und man kann alleine wohnen. Insgesamt eine sehr hohe Lebensqualität.

Das Wohnheim an der Distansgatan, wo die meisten internationalen Studenten wohnen, dürfte im Großen und Ganzen vom Preis-/Leistungsverhältnis etwas attraktiver sein. Die Fassade wurde während meines Aufenthaltes dort erneuert, worüber sich Freunde von mir, die dort gewohnt haben natürlich beschwert haben, aber jetzt ist ja alles fertig. Die Wohnungen sind schon recht großzügig, das Mobiliar und der sonstige Zustand okay. Man sieht halt das man nicht der Erste ist, der dort wohnt, aber es lässt sich dort auf jeden Fall auch gut wohnen. Außerdem finden dort die meisten internationalen Treffen und Partys statt.

Wenn man in die Stadt möchte, muss man immer mit dem Bus fahren oder man läuft (ca. 30 min), sollte aber kein Problem darstellen, da wie oben schon beschrieben die Busse sehr regelmäßig fahren. Aber am allerwichtigsten die Miete beträgt gut die Hälfte, teilweise sogar weniger als die im Simonsland.

Zu den Lebenshaltungskosten muss man sagen, dass diese etwas über denen in Deutschland liegen, da in Schweden ein Großteil der Lebensmittel einfach etwas teurer ist. Die größte und bekannteste Supermarktkette in Schweden ist ICA, in Borås haben alle Filialen von 7-23 Uhr offen. Im Knalleland gibt es aber noch einen Willy’s, diesen Supermarkt kann man gut mit Aldi oder Lidl vergleichen, dort lässt sich etwas günstiger einkaufen, die Öffnungszeiten sind die gleichen. Was den Alkohol angeht, kann ich nur empfehlen selber schon einmal etwas mitzubringen und wenn möglich sich von den Eltern oder Freunden per Post etwas schicken zu lassen, da es Alkohol über 3,5% nur in den verstaatlichten Alkoholgeschäften Systembolaget zu kaufen gibt. Vor allem nicht schwedische Produkte sind dort teilweise um ein Vielfaches teurer als in Deutschland.

Reisen

Zunächst einmal kann man sagen, dass man auf jeden Fall die Zeit hat um zu reisen, man muss sich halt nur die richtigen Zeitpunkte herauspicken um diese dann auch zu machen.
Da Göteborg so nahe liegt bietet es sich an dort immer mal wieder hinzufahren, die Busfahrt ist erschwinglich, die Stadt hat jede Menge schöne Restaurants und Cafés und es lässt sich dort auch gut shoppen.

Im November habe ich dann für ein Wochenende Stockholm besucht, ich bin dort mit dem Zug hingefahren was ca. 4 Std. dauert, ungefähr so lange wie mit dem Auto. Die Stadt ist wie gesagt sehr schön und bietet viel. Wenn man ehrlich ist, war das Wochenende sogar zu wenig, es gibt so Vieles zu erkunden und wenn man dies dann größtenteils alles abgearbeitet hat, möchte man sich dort irgendwo einen schönen Platz zum Entspannen suchen. Kurz gesagt, wer nicht da war, hat was verpasst.

stockholm
Stockholm

Des Weiteren gab es ein wirklich interessantes Reiseangebot von dem ESN (Erasmus Student Network). Es wurden unter anderem Trips nach Kopenhagen, Helsinki und St. Petersburg angeboten, an denen ich nicht teilgenommen habe.

Den Lappland Trip habe ich aber mitgemacht und man sollte sich diesen wirklich nicht entgehen lassen. Leider habe ich die Polarlichter nicht gesehen, aber hoffentlich hast/habt du/ihr dann mehr Glück. Landschaftlich habe ich sowas in der Form auch noch nicht kennengelernt, ich sage nur artenberaubend!

Außerdem habe ich noch an dem ESN Sea Battle teilgenommen, dabei handelt es sich um eine Fähre, die zwischen Stockholm und Tallinn pendelt und mit Studenten von sämtlichen ESN-Universitäten (u.a. Stockholm, Tallinn, Riga, Southern University of Denmark und vielen mehr) vollgepackt ist. Die Fahrt nach Stockholm ist in der Tour inbegriffen und war auch sehr amüsant. Für diesen einen Zeitraum an dem das Sea Battle stattfindet sind also fast nur Studenten auf dem Schiff und es sind abends immer große Partys geplant. Eine Stadtführung durch Tallinn ist buchbar an Bord, wobei diese nur die Altstadt umfasst. Ich habe mit einem Freund einen eigenen Rundgang gemacht und wir sind dann später noch in den eigentlichen Stadtkern hineingelaufen. Die Führung ist bestimmt interessant, ich finde es aber schöner mehr zu sehen. Man sollte auf jeden Fall nicht vergessen, dass auch eine große Fähre ordentlich Seegang haben kann, weshalb man sich im Klaren sein sollte, ob man nicht schnell seekrank wird. Weiter wichtige Info, dass es auf dem Schiff einen Duty-Free Store gibt, in dem man vergleichsweise zum schwedischen Alkoholladen den Alkohol deutlich günstiger bekommt.

Krankenversicherung

Man ist mit seiner Krankenkassenkarte als normaler Kassenpatient für das Ausland grundversichert. Es gibt eine EU-Krankenversicherungskarte, diese muss man aber nicht extra beantragen, da sich diese bei den meisten Karten schon auf der Rückseite befindet. Man kann alternativ noch eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung abschließen.

Freizeitaktivitäten

Die Universität war immer stets bemüht, den Studenten ein interessantes Programm zu bieten und ist sehr offen für Vorschläge. Anfangs nehmen erstmal alle internationalen Studenten an einer Einführungswoche teil, mit Poolparty, International Dinners und vielem mehr. Jeden Tag ist etwas geplant, was super ist, da man sehr schnell erste Kontakte schließt. Nach der Einführungswoche der Austauschstudenten, gibt es noch eine Einführungswoche für die Erstis der Schweden, an denen man auch teilnimmt.
Meine persönlichen Highlights der Events die veranstaltet worden sind, waren ein Color Run um einen See, Kanufahren auf dem Viskan und ein Bootsrennen, auch auf dem Viskan, mit selbstgebauten Flößen. Es gab aber auch eine Fahrt zu IKEA, eine Uni-/Stadtrallye, eine Stadtrundfahrt und natürlich immer wieder Grillfeste.
Wie oben schon einmal genannt, gab es immer wieder International Dinners, diese wurden von den internationalen Studenten selber organisiert und hatten immer ein Landesthema (Indisch, Französisch, Brasilianisch, etc.). Ich bin mit meinen Freunden in Borås eigentlich fast jeden Donnerstag ins X&Y gegangen, der Eintritt ist zwischen 22-24 Uhr frei und zur selben Zeit gibt es auch eine Happy Hour. Wenn man dort nicht feiern war, ist man häufiger auch samstags ins Grand Hotel gegangen.

Wichtig ist es immer zu gucken, ob es Gästelisten gibt auf die man sich schreibt (meist sind dies bei Facebook zu finden oder zu mindestens der Link zu dieser), da die Eintrittspreise ab und zu schon recht knackig sein können.
Wem die Ausgehmöglichkeiten in Borås nicht genügen, der sollte dann zu mindestens in Göteborg fündig werden, erstens haben dort die Clubs meistens länger als bis 2 Uhr auf und der Expressbus fast die komplette Nacht durch.

Ein Bericht von Constantin Vogelsang

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