10 Monate in Troyes, Frankreich

“Besonders gut hat mir die Vielzahl der Studenten aus verschiedenen Ländern gefallen. Aggregiert an einem Ort in Kontakt zu so vielen unterschiedlichen Nationen in schulischem und privatem Umfeld zu treten, war wahnsinnig lehrreich und horizonterweiternd. “

Zeitraum des Austauschs

WS1617 – SS17

Partnerhochschule

Groupe ESC Troyes

Information über die Universität

Allgemeine Angaben

Groupe ESC Troyes ist eine Ecole de Commerce, vergleichbar mit einer privaten FH. Sie hat ca. 1700 Studenten, davon 350 Internationals. Die ESC hat 65 administrative Mitarbeiter, 35 permanente Dozenten und 350 professionelle Dozenten. BWL wird am Campus Brossolette unterrichtet. Die Räumlichkeiten der ESC bieten: WLAN, Bibliothek, Kantine, Computerräume, Fitnessstudio, Basketballplatz, Klavier, Billiardtisch, Tischtennisplatte, Kicker, Chilloutarea, Parkplätze.

International Office und Kontaktpersonen

Pauline Moyard (pauline.moyard@get-mail.fr, + 33 325 71 22 17) ist aktuell für in Deutschland studierende Studenten zuständig. Wer einen Double Degree anstrebt kontaktiert Sophie Achille (sophie.achille@get-mail.fr), da sie für BBA3, dh. Bachelor of Business Administration im dritten Jahr, Studenten zuständig ist. Tatiana Henriquez (tatiana.henriquez@get-mail.fr, +33 325 71 22 97) ist für den gesamten Studiengang BBA zuständig. Emeline Lambert (emeline.lambert@get-mail.fr, +33 351 84 23 09) ist für Unterkunftsangelegenheiten zuständig. Ciska Seyssel (ciska.seyssel@get-mail.fr, +33 325 71 22 88) ist für akademische Fragen zuständig.

Organisation

Besonderheiten bei der Bewerbung

Kursinformationen

Titel der Kurse

Credits

Kursbeschreibung

Kommentare zum Kurs

Kurs1: Contemporary economic problems (Kurscode: FEDECOL301), 5 ECTS credits, WS, Dozent ist Pierre Bentata: This course gives an overview of the main principles of economics and explores economic contemporary problems faced by firms. The first part of the course presents basic economic principles, in particular those governing individual economic behavior, and examines the functioning of markets and the producer’s managerial problem. The second part focuses on international business. It pays special attention to the strategies and structures of international business and evaluates different forms of internationalisation of firms. Section 1: Principles of Economics, Section 2: The Market Forces of Supply and Demand, Section 3: The Producer’s Managerial Problem: How to Produce?, Section 4: Globalization, Section 5: National Differences in Political Economy, Section 6: Foreign Direct Investment (FDI), Section 7: Competing in a Global Marketplace, Section 8: Sustainable Development.

Kommentar: Diesen Kurs gibt es nur auf Englisch und bespricht im Stile einer Vorlesung oben gennnante Themen. Die Prüfungsleistung setzt sich aus einer Präsentation, einer Hausarbeit (die das Präsentierte verschriftlicht) und einer zweistündigen Klausur (50 %, die restlichen 50 % bilden Präsentation und Hausarbeit zusammen) zusammen. Vor Präsentation und Abgabe der zugehörigen Hausarbeit müssen, aus meiner Erfahrung heraus, unbedingt die Erwartungen des Dozenten in einem persönlichen Gespräch abgesprochen werden um eine gute Note erzielen zu können. Der gleiche Ratschlag gilt für andere von diesem Dozenten angebotene Module. Meiner Meinung nach einer der besten Dozenten, die ich an der ESC kennen gelernt habe. Wer einen Eindruck von ihm haben möchte, kann hier mal vorbei schauen: https://www.youtube.com/watch?v=bDJ4eSdvEWc&t=3s

Kurs2: Market Finance (Kurscode: FEDFACL303), 5 ECTS credits, SS, Dozent ist Jason Lermyte: Financial markets play an important role in the global economy. They satisfy the financial needs of different agents: those looking for a return on their capital, the suppliers of capital, and those looking for financial capital to invest in a venture. This course provides an overview of the main financial markets, namely, the money market, the stock market, the bond market, and the futures and derivative markets. It also provides students with a general knowledge of the main products traded in those markets. 1. The functions, organization, institution of the financial market, 2. Microstructure and the different type of markets per execution types, 3. The money markets, 4. The bond market, 5. The stock market, 6. The derivatives market, 7. Regulation and compliance.

Kommentar: Diesen Kurs gibt es nur auf Englisch und bespricht im Stile einer Vorlesung oben gennnante Themen. Die Prüfungsleistung setzt sich aus einer Präsentation (40 %) und einer Klausur (60 %) zusammen. Da ich zuvor in Duisburg das Modul Finanz- und Investitionstheorie absolviert hatte, war dieser Kurs in weiten Teilen eine Wiederholung für mich und daher einfach. Jedoch bereitete dieser Kurs meinen Kommilitonen ohne Vorwissen arge Probleme beim Folgen der Vorlesungen und bei der Klausurvorbereitung. Dafür konnten in den Präsentationen gute Noten erzielt werden und letztenendes sagte der Großteil des Kurses nach der Klausur, das diese einfach war.

Kurs3: International dimension of HR (Kurscode: MHOMHOL30401), 5 ECTS credits, SS, Dozent ist Muriel Durand: Ce cours porte sur la dimension internationale des ressources humaines ses principes fondamentaux et ses enjeux. Il consistera à examiner les stratégies en RH dans un contexte de globalisation, à prédire différentes stratégies en fonction de contextes économiques et culturels différents. Nous aborderons les fondements de base du MRH, challenges des MRHI résultant d’un contexte spécifique, le management des talents comme stratégie de rétention des managers globux et le concept de “global mindset” pour parler des profils recherhcés par les MNCs voulant rester compétitive dans ce marché global. 1. Introduction aux Ressources Humaines Internationales (RHI), 2. RH Comparatives: en Europe/ RH en Asie: – L’interculturel dans les RHI ; Leadership et RHI, 3. Mobilité internationale & expatriation : – Comprendre les étapes d’internationalisation des individu, 4. Recruter à l’international, Le management de talents, 5. ntroduction Management Interculturel: Développer la prise de conscience, vers la compétence interculturelle, 6. Fournir des outils pour analyser de façon critique les enjeux en MRHI, management d’équipes multiculturelles, négociation.

Kommentar: Dieser Kurs wird auf Englisch und Französisch angeboten. Die Prüfungsleistung setzte sich aus einer Präsentation und einer Fallstudie (zusammen 40  %), sowie einer Klausur (60 %) zusammen. Dieser Kurs ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss. Die vermittelten Konzepte habe meiner Meinung nach extreme Relevanz für internationales Arbeiten und sind daher sehr wertvolle Werkzeuge. Der Kurs ist hochpartizipativ. Die Dozenten erwartet viel.

Kurs4: International Negotiation (Kurscode: MKTMKTL30201), 5 ECTS credits, SS, Dozent ist David Sprecher: The course is an introduction to the fundamental steps in any negotiation with an immediate application to an international context. The participants will learn how their own “traditional” style of negotiation can affect the outcome when working internationally. The course will also cover how to adapt national style to an intercultural environment. 1. Definition what Negotiation is and what it is not; Why do we think we are good at it?, 2. Positions vs. Interests, 3.. Steps in a Negotiation, 4. Culture and Negotiation, 5. Techniques of contract drafting : review of all major clauses and vademecum of techniques to check the performance of your lawyer.,  6. Assessment based on a live negotiation in which parties demonstrate concepts and techniques developed during the course.

Kommentar: Dieser Kurs wird nur auf Englisch angeboten. Die Prüfungsleistung war eine Präsentation (50 %) und eine dazugehörende Hausarbeit (50 %). Der Dozent bietet des Weiteren die Module Contract & Legal Risk Management und Sales Negotiation an. Im Double Degree hatte ich International Negotiation und Contract & Legal Risk Management. Aus meiner eigenen Erfahrung und von Berichten von Studenten die das Modul Sales Negotiation absolviert haben, kann ich empfehlen nur einen Kurs dieser drei aufgeführten zu blegen, da sie sich in vielen Teilen inhaltlich decken. Jedoch können bei diesem Dozenten  mit wenig Aufwand sehr gute Noten erreicht werden. Daher gilt es hier abzuwägen. Anwesenheit im Unterricht wird extrem vom Dozenten erwartet. Der Unterricht ist partizipativ, sehr praxisorientiert und nicht theorielastig gestaltet. Für die Abschlussverhandlungen in Contract & Legal Risk Management und Sales Negotiation wird ein Business Outift erwartet.

Stadt

Sehenswürdigkeiten und Highlights

Troyes hat diverse Kirchen und einige Museen. Neben der Cathédrale Saint Pierre Saint Paul gibt es einen Spirituosenladen der Prunelle de Troyes verkauft.  Die Innen- bzw. Altstadt ist sehenswert. Der Lac d’Orient (ca. 25min mit Auto, ca. 2 Std mit Fahrrad) ist ein Highlight. Der Park in La Moline ist auch zu empfehlen. Troyes hat wie in Roermond ein McArthurGlen Outlett Shopping Center.

Anreise

Flixbus: Düsseldorf – Paris 25 Euro, Thalys: Düsseldorf – Paris 35 Euro, Eurowings: Düsseldorf Paris 45 Euro (nur Handgepäck), Auto: Düsseldorf – Paris ca. 500km, BlaBlaCar Düsseldorf Paris ca. 35 Euro, Paris – Troyes mit dem Zug (SNCF) kostet zwischen 10 – 25 Euro je nachdem wann gebucht wird, Paris – Troyes mit BlaBlaCar ca. 12-16 Euro

Unterkunft

Organisation

Unterkünfte können super einfach über das ESC Intranet gebucht werden.

Lage

Ich habe eine Unterkunft direkt neben der Schule gewählt. Die Schule ist ca. 20 min zu Fuß von der Innenstadt entfernt. Da ich diesen Weg deutlich weniger bestritten habe, als den Weg von meiner Unterkunft zur Schule oder zum Supermarkt empfehle ich anders als meine Vorgänger eine Lage, die den Weg zur Schule und zum Supermarkt minimiert. Beispielsweise habe ich auf der Rue Henri Lemasson gewohnt, welche genau zwischen Schule und Lidl ist. Generell empfehle ich in eine WG zuziehen, da das Zusammenleben mit Internationals enorm bereichert und eine WG gegenüber den Studentenwohnheimen die Möglichkeit bietet, Parties zu schmeißen. So lernt man durch seine Mitbewohner und dem verbundenen Multiplikatoreffekt sowie den Parties enorm viele Leute kennen.

Kosten

Die Preisspanne reicht von ca. 320-450 € inklusive aller Kosten. Je weniger Mitbewohner man hat, desto mehr Wohngeld (CAF, caf.fr) erhält man. Ich habe mit 4 Mitbewohnern gewohnt und 92 Euro, bei einer Miete inkl. Strom und Wasser iHv 370 Euro, bekommen. Andere, die allein gewohnt haben oder deren Vermieter deklariert haben, dass die Studenten alleine wohnen haben bis zu 180 Euro Wohngeld bekommen. Wer sich eine selbstständige Wohnungssuche zutraut, dh. nicht übers Intranet, kann Geld sparen. So habe ich eine Französin kennen gelernt, die mit zwei Mitbewohnern 250 € Miete pP zahlte und 70 € Wohngeld (CAF) bekommen hat.

Qualität

Generell kann ich die WGs auf der Rue Henri Lemasson und auf der Rue Etienne Dupont empfehlen. Wer lieber in ein Studentenwohnheim möchte, der findet hinter der Schule auf der Rue du Beauregard und auf der Avenue Anatole France zwei moderne Studentenwohnheime.

Lebenshaltungskosten allgemein

Lebenshaltungskosten sind vergleichbar mit denen in Deutschland. Im Supermarkt sind Fleisch und Alkohol etwas teurer. Wer Geld sparen möchte, dem empfehle ich sich eine Unterkunft, idealerweise eine WG da voll ausgestatte Küche, in der Nähe von der Schule zu suchen. So kann zuhause gekocht und gegessen werden, was enorm viel Geld im Vergleich zum täglichen Kantinengang einspart. Dies ist jedoch kein Muss, da auch in einer Studentenwohnheimküche Essen vorbereitet und in der schuleigenen Mikrowelle aufgewärmt werden kann. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die kleinen Küchenzeilen in den Wohnheimen die Studenten nicht zum Selberkochen motivieren. Bier ist sehr teuer in Frankreich. In Troyes beträgt der Durchschnittspreis in einer Kneipe/Bar für 0,5l Bier ca. 5,5 Euro. Die Restaurants sind meines Erachtens nach im Durchschnitt auch etwas teurer.

Reisen

Kosten, Ziele, Empfehlungen

Paris ist ein Muss. Der Lac d’Orient sowieso. Reims ist auch wunderschön und definitiv empfehlenswert. Wer ein Auto zur Verfügung hat, kann ausgehend von Troyes die Route touristique de Champagne Richtung Reims fahren. Wer ein eigenes Auto hat, ist klar im Vorteil. Oft haben Studenten mit Auto Mitfahrgelegenheiten angeboten und sich die Kosten geteilt.

Krankenversicherung

Kosten, Anbieter

Gesetzliche Krankenkasse bietet EU-Versichertenkarte an. Diese wird auch problemlos von der ESC akzeptiert.  Da ich in Troyes nie zum Arzt gegangen bin, kann ich hier keine weiteren Infos anbieten. Ich habe nur gehört, dass man generell in Vorkasse treten muss.

Freizeitaktivitäten

Hat die Universität Unternehmungen für die Studenten organisiert?

Die Uni hat verschiedene Associations. Diese sind ähnlich einem studentischen Verein, der sich um das Wohl der Studenten kümmert. Insbesondere gibt es das Erasmus Student Network, Bureau Des Elèves und Bureau De Sport. Alle drei Associations organisieren regelmäßig Events, vorrangig Parties. Darüber hinaus wurden eine Camping- und eine Skifahrt, eine Kanufahrt, Paintball, Lasertag, Fifa-Abend, Fußballgucken und Städtetripps organisiert.

Gab es Partys?

 Im WS war durchgängig mindestens ein Event pro Woche von den Associations organisiert. In Verbindung mit privat organisierten Hausparties gab es kaum eine Woche in der nicht mindestens zwei Events anstanden. Im SS haben die Associations dann weniger organisiert, weil für die meisten Franzosen das SS schon im März endete. Troyes hat drei Diskos. La Barge ist ein Boot auf der Quai la Fontaine. Tagsüber kann man dort oben essen und trinken, nachts wird unten Party fast ausschließlich zu elektronischer Musik gemacht. Eintritt kostet bis zu 5 Euro. Das  Complexe Le Paparazzy ist neben der Markthalle und dem Rathaus und ist die größte Disko in Troyes. Hier wird oft Black und Partymusic gespielt. An einigen Tagen ist der Eintritt frei, sonst kostet es 10 Euro. Der dritte Club ist das Cotton. Hier kommt es auf das Partymotto an, welche Musik gespielt wird. Die Tanzfläche ist ähnlich klein wie die von La Barge. Auch hier kostet der Eintritt bis 5 Euro. Ich empfehle nur ins Cotton zu gehen, wenn dort eine von Studenten organisierte Party stattfindet.

Fazit

Was hat Dir besonders gut gefallen?

Besonders gut hat mir die Vielzahl der Studenten aus verschiedenen Ländern gefallen. Aggregiert an einem Ort in Kontakt zu so vielen unterschiedlichen Nationen in schulischem und privatem Umfeld zu treten, war wahnsinnig lehrreich und horizonterweiternd.

Was hat Dir nicht so gut gefallen?

Mir hat es nicht so gut gefallen, dass ich zu wenig französisch geredet habe. Der Großteil der internationalen Studenten bilden Deutsche. Dies verleitet extrem dazu Deutsch zu reden. Des Weiteren verbringt man als International die meiste Zeit mit anderen Internationals. Dies zwingt einen Englisch zu reden. Im Double Degree belegt man die Kurse des dritten Jahres des Bachelor of Business Administration (BBA3). In diesem Jahr sind alle französischen BBA3-Studenten im Ausland. Das bedeutet, dass man Unterricht nur mit Internationals und einigen wenigen Franzosen hat, die Credits nachholen müssen. Als normaler Austauschstudent, der sich frei seine Kurse aussuchen kann, sind die Chancen höher, in Kurse zu kommen, die vorrangig von Franzosen besucht werden. Wer Französisch  sprechen und hören möchte, dem empfehle ich einerseits Kurse auf Französisch zu wählen, andererseits sich frühzeitig in französische Freundeskreise zu integrieren. Wer kein oder kaum Französisch kann, wird problemlos in Troyes seinen Spaß haben, da in der Schule alle Englisch können. Wer andere Sprachen kann, kann diese mit anderen Internationals sprechen. In meinem Jahr waren Studenten aus (ungefähr nach geschätzter Studentenanzahl geordnet, ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Deutschland, Spanien, Mexiko, China, Italien, Russland, Südkorea, Polen, Finnland, Niederlande, Tschechien, Lettland, Schweden, Irland, Indien, Türkei, Taiwan, Kasachstan, Österreich.

Was ich sonst noch sagen wollte….

1. Wer sich während des Double Degrees oder eines normalen Auslandssemesters in Duisburg kein Urlaubssemester nimmt, kann problemlos dort Klausuren schreiben. Die Kurse im Double Degree gingen im WS gingen von September bis kurz vor Weihnachten und im SS von Februar bis Ende Mai. Das bedeutet, dass je nach Datum Klausuren in Duisburg im zweiten WS-Block und problemlos im zweiten SS-Block geschrieben werden können. 2. Jeder sollte CAF (Wohngeld)  beantragen. Dies geschieht am einfachsten online unter caf.fr. In der Regel muss man dann noch zur CAF-Stelle und die Originale vorzeigen. Der ganze Prozess dauert und erfordert Geduld, lohnt sich aber. Caf erhält man ab dem Folgemonat nach Immatrikulation. Beispiel: Ich habe eine Immatrikulationsbescheinigung für den 01.09. bekommen und dann erst Geld ab Oktober bekommen. Daher empfehle ich dringend in der Einführungswoche zur Schule zu gehen und eine Immatrikulationsbescheinigung für Ende August zu verlangen um für September auch Wohngeld zu bekommen. In meinem Factsheet, dass ich nach Erhalt meines Platzes in Troyes von der ESC bekommen habe, stand dass die Geburtsurkunde eine Apostille benötigt. Dies gilt jedoch nicht für in Deutschland geborene Studenten, die eine Geburtsurkunde für Amtszwecke in Frankreich benötigen. Eine internationale Geburtsurkunde, die gleichzeitig auf Deutsch, Englisch und !Französisch! verfasst ist, reicht aus um CAF zu beantragen. 3. Internationale Studenten lernt man am besten auf Parties oder bei Abendessen kennen. Letzteres gilt insbesondere für Asiaten. Wer in Unterkünfte mit ausgestatten Küchen und ausreichen Sitzgelegenheiten zieht, dem rate ich, Internationals  auf ein German Dinner einzuladen. Beispielsweise habe ich Fertigklöße, Rotkohl aus dem Glas, Sauerkraut aus der Tüte, Soßenpulver und Altbier aus Deutschland mitgebracht. Das ist natürlich keine Haute Cuisine, reicht aber mit selbstgemachten Schnitzeln und Apfelkuchen vollkommen aus um mit wenig Aufwand  internationale Studenten zu begeistern. IdR führt dies dazu, dass man dann auch zu internationaler Küche bei seinen Gästen eingeladen wird. 4. Wer vorhat oft innerhalb Frankreich zu verreisen (Paris etc.), kann darüber nach denken die Carte Jeune von SNCF zu kaufen. Die kostet 50 Euro, wird aber phasenweise für 25 Euro angeboten. Mit dieser Karte kriegt man laut SNCF in den Pendelzeiten 25 % und ansonsten 50 % Rabatt. Als ich online Tickets gebucht habe, habe ich eine solche Preisreduktion nicht feststellen können. Wer früh genug (mind. 1  Monat) vorher bucht, kriegt idR auch ohne Carte Jeune einen günstigen Preis und mit BlaBlaCar ist man oft gleich günstig oder günstiger unterwegs. 5. In Troyes empfehle ich zum Biertrinken das Le Berthom (Happy Hour bis 21h) und Tricasse. Sehr gute Burgers im Menu für ca. 10 Euro gibt es im Pulp Sandwiches und Rosa Parks. Empfehlenswerte, französische Restaurants sind Chez Felix, Le Peintre, La Traversée de Paris und L’illustré. 6. Ich habe eine Erasmusförderung iHv 2640 EUR für beide Semester erhalten. 7. Für Impressionen von der ESC Troyes sollten unbedingt die Social Media Kanäle, d.h. Facebook, Instagram, Youtube, der Hochschule konsultiert werden.

 

 

 

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